Was trägt man(n) drunter?

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Beigetragen von Das Komplimento Team um 12:37 Uhr
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Die Frage, was Männer unter dem Schottenrock wirklich tragen, werden wir wohl nie beantworten können. Dafür wissen wir aber, welche Unterwäsche der Mann von nebenan am liebsten trägt. Ob Slips, Boxershorts, Retroshorts oder auch mal ein sexy Tanga – Männern bietet sich eine große Auswahl der unterschiedlichsten Modelle. Männer, die beim Ausziehen Eindruck schinden wollen, greifen dabei auch gern zu Designer-Shorts. Hat sich ein Mann erst einmal für seine favorisierte Variante entschieden, wird er wahrscheinlich nicht so schnell wieder von dieser abweichen.

Die Qual der Wahl

Als Slip bezeichnet man enganliegende, knappe Unterhosen. Jene waren bis in die 1970er Jahre die einzigen Unterhosen, die es für Männer gab. In den 1980er Jahren kamen dann zunehmend Boxershorts und in den 1990er Jahren Retroshorts auf den Markt. Heute werden Slips meist nur noch von Herren der älteren Semester getragen. Boxershorts sind weit geschnittene kurze Hosen, die als Unterhosen getragen werden. Retroshort hingegen sind enganliegend und zudem etwas kürzer als die Boxershorts, sodass sie die Geschlechtsteile und das Gesäß vollständig und die Beine ein Stück weit bedecken. Männer, welche Boxershorts bevorzugen, wissen zu schätzen, dass ihr kleiner Freund in seiner Bewegung nicht eingeschränkt und gut belüftet ist. Retroshorts-Liebhaber hingegen möchten stets alles an seinem rechten Platz wissen. Ebenfalls zur Unterwäsche für Männer gehören lange Unterhosen, die jedoch beim weiblichen Geschlecht weniger positiv ankommen und daher abwertend als “Liebestöter” betitelt werden. In seltenen Fällen werden vom männlichen Geschlecht auch Tangas getragen, wobei diese meist der Anregung der Partnerin oder den Partners dienen sollen. Im Alltag sind Tangas wohl eher weniger praktikabel.

Mit oder ohne Eingriff?

Unterhosen für Herren sind oft mit einem zusätzlichen Eingriff ausgestattet, welcher eine seitliche Einschlitzung an der Vorderseite ist. Durch jenen Schlitz, der ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten ist, soll ein einfacheres Urinieren ermöglicht werden. Jedoch halten die meisten Herren den Eingriff für unpraktisch und greifen daher lieber auf geschlossene Varianten zurück. In der Tat ist es auch recht umständlich und es geht weitaus schneller, zum Urinieren einfach nur das Bündchen der Unterhose nach unten zu ziehen. Sucht man im Netz nach Erklärungen dazu, warum der Eingriff dennoch oft vorhanden ist, findet man teils skurrile Vermutungen. So sei der Eingriff, der durch die zusätzliche Stofflage untenrum “mehr” vortäuscht, eine Art Wonderbra für den Mann. Auch würde der Eingriff auf einen Blick beweisen, dass man(n) keine Frauenunterwäsche trüge. Zudem machen sich manche Designer den Eingriff zunutze, indem sie diesen als Tasche für Kondome nutzen. Bei dem sogenannten “Condom Bag” handelt es sich um eine “am Ausgang” zugenähte Tasche.

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