Der neue Mode-Trend: umweltbewusst und modern
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- Beigetragen von Das Komplimento Team um 4:58 Uhr
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Mode und Umweltbewusstsein – wie passt das zusammen? Wer da heutzutage noch an Ökoklamotten im Kartoffelsack- oder Batik-Look, Schafwollpullover oder Jesus-Latschen Marke Birkenstock denkt, ist definitiv nicht am Puls der Zeit! Renommierte Designer besinnen sich zunehmends auf natürliche Materialen – frei von Gift und Schadstoffen.
Gesunder Lifestyle
Begriffe wie Fair Trade, Organic Cotton, Bio-Baumwolle oder Green-Fashion halten zunehmend Einzug in die Modewelt. Öko-Mode oder auch Eco-Fashion lautet die Devise und haben einen neuen Trend ins Leben gerufen. Gesundheits- und umweltbewusst soll sie sein, die Mode. Und sie soll nachhaltig produziert werden. Naturfasern wie Hanf, Leinen oder Flachs stehen längst nicht mehr für die Attribute grob, unförmig und kratzig, sondern erleben vielmehr ein Revival in der Modeindustrie. Mittlerweile können sogar Kunstfasern schon aus nachwachsenden, sprich natürlichen Rohstoffen, erzeugt werden. Die Zellulose zum Beispiel, die für die Herstellung von Viskose benötigt wird, kann aus Bambusfasern oder Fichten-, Buchen-, Pinien- oder Eukalyptusholz gewonnen werden. Auf schädliche Pestizide wird verzichtet und auch in punkto Farbstoffen setzt man auf natürlich: Sie sind schadstofffrei und somit für die Gesundheit unbedenklich, wie zum Beipiel ein T Shirt aus Öko-Baumwolle, also Baumwolle, die aus rein biologischem Anbau stammt.
Warum umweltbewußte Mode?
Kleidung tragen wir unmittelbar auf unserer Haut – und mit Giftstoffen, Pestiziden oder anderen Umweltgiften wollen wir schließlich nicht auf Tuchfühlung gehen. Umweltbewußte Mode hat sich zum neuen Lifestyle gemausert und findet immer mehr Anhänger. Klar, es geht einerseits um unsere Gesundheit, andererseits aber auch um unsere Umwelt. Stichwort Nachhaltigkeit: Verantwortungsbewusste Modehersteller konzentrieren sich auf ihre Produktionsprozesse, die ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortlich sind. Das heißt, die Rohstoffe – also zum Beispiel Wolle, Hanf oder Leinen – werden fair gehandelt und auch die Geschäfte mit Spinnereien und anderen Stofferzeugern verlaufen nach dem Nachhaltigkeitsprinzip: Die ökologische Produktion nachwachsander Rohstoffe wird dadurch gefördert. Viele renommierte Mode-Labels sind mittlerweile auf diesen Zug aufgesprungen. Mode aus Hanf zum Beispiel ist absolut salon- bzw. laufstegtauglich geworden. Hanf ist ein Naturstoff, der wie geschaffen ist für komfortablen Tragekomfort: Stoff aus Hanffasern wärmt im Winter und kühlt im Sommer. Kein Wunder, dass aus der Hanffaser seit jeher Stoffe gewebt wurden. Jahrtausende lang war die Nutz- und Kulturpflanze wichtiger Lieferant für Fasern, aber auch Nahrungsmittel, Medizin und – das brachte den Hanf schließlich in Verruf – Drogen. Erst in den 90er Jahren erlebte er allmählich ein Revival in der Bekleidungsindustrie. Viele mode- und umweltbewusste Designer verwenden heutzutage wieder zu der kultigen Pflanze und befreien ihn von seinem verstauben Öko-Image. Und die Träger nachhaltiger Mode demonstrieren, dass Umweltbewusstsein extrem schick und trendig daherkommen kann!